Deutschland sprengt Kraftwerke, importiert Strom, verdammt fossile Energieträger und glaubt, mit noch mehr Regulierung und Drangsalierung der Bürger der selbstgeschaffenen Probleme Herr zu werden. Ein teurer Selbstbetrug. Und das Sofortprogramm wird die Krise zusätzlich verschärfen.
picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Der Tsunami vor der japanischen Küste 2011 war der Startschuss zur Zerstörung der deutschen Energieversorgung. Ganz besonders der Versorgung mit elektrischem Strom. Was durch die Antiatomkraftbewegung vorbereitet worden war, konnte jetzt umgesetzt werden. In der Folge wurden voll funktionsfähige Kraftwerke erst sukzessive abgeschaltet, um dann durch Sprengung unwiederbringlich zerstört zu werden. Unter dem Jubel von grünen Klimasektierern wurden aber nicht nur die Kühltürme von Atomkraftwerken gesprengt, sondern auch, wie in Hamburg, neueste Kohlekraftwerke. Jetzt importiert Deutschland Strom. Einen erheblichen Teil davon aus französischen Kernkraftwerken.
Der Anteil von Strom am gesamten Energieverbrauch in Deutschland beträgt aber nur etwa 20 Prozent. Der Rest sind fossile Energieträger. Auch die müssen importiert werden. Im Jahr 2024 wurden etwa 98 Prozent des verbrauchten Erdöls und rund 95 Prozent des Erdgases importiert. Die Energieimporte decken insgesamt ungefähr 67 Prozent des Primärenergieverbrauchs. Der Anteil der heimischen Braunkohle am gesamten Primärenergieverbrauch lag 2024 bei rund 8 Prozent. Auch dieser Anteil wird bald durch Importe ersetzt werden müssen. Der Rest wird durch importierte Steinkohle abgedeckt.
Die katastrophalen Folgen der deutschen Energiepolitik, vom Wall Street Journal als die dümmste der Welt bezeichnet, werden durch den Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormus wie in einem Brennglas sichtbar. So sichtbar, dass selbst die Regierung Klingbeil/Merz nicht mehr umhinkommt, diese Folgen zu bemerken.
Wer aber nun denkt, die Regierung aus SPD und CDU würde sich auf eine vernünftige Politik besinnen, die frei wäre von öko-sozialistischen Träumen, verkennt die Realität. Hier erhofft man sich eine Lösung dadurch, dass man mit dem Kopf weiter gegen dieselbe Wand rennt.
Die Koalition verspricht sich die Lösung des Problems durch noch mehr Markteingriffe. Sie nennt das Ordnungspolitik. Mit der geplanten Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) soll das Bundeskartellamt deutlich mehr Zugriff erhalten. Künftig darf es auch auf vorgelagerten Marktstufen Daten erheben. Unternehmen werden zur Lieferung dieser Daten verpflichtet, um „missbräuchliches Verhalten“ schneller aufzuspüren. Das bedeutet zusätzliche Kosten für die Unternehmen und höhere Steuern, damit die Vergrößerung des Kartellamts finanziert werden kann.
Die bis vor kurzem abwegige Vorstellung, dass Leiter von Energieunternehmen als Saboteure von sozialistischen Sturmtruppen abgeführt werden, um durch linientreue, aber für ihre Posten ungeeignete Kommissare ersetzt zu werden, ist heute schon gar nicht mehr so abwegig.
Die Lösung stellt sich die Berliner Politik durch den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze zu den europäischen Nachbarn vor. Doch Schweden etwa hat bereits angekündigt, nicht mehr bereit zu sein, die negativen Folgen der deutschen Energiepolitik mitzutragen.
Ganz zaghaft will man auch den größten Kostentreiber, mindestens zeitweise, zu senken wagen. Die Steuern, Umlagen und die Mehrwertsteuer auf diese Steuern und Umlagen sollen für zwei Monate gesenkt werden. Nach zwei Monaten, so wahrscheinlich die Hoffnung der Regierung, sichert die Bundesmarine die Straße von Hormus, und die Versorgung ist wieder gesichert. Danach greift automatisch wieder der alte Steuersatz mit der absehbaren Folge steigender Preise. Vermutlich schon innerhalb der Übergangsphase. Diese Vorschläge hat Friedrich Merz sogar schon 2022 sehr energisch vertreten. Aber das hatte er vermutlich vergessen, weshalb es jetzt dann doch sehr lange gedauert hat, bis man seine Vorschläge von damals umgesetzt hat.
Und da die Regierung so begeistert ist von ihren Vorschlägen zu Ungunsten Dritter, sollen ab 2026 Arbeitgeber eine steuer- und abgabenfreie Prämie von 1.000 Euro an ihre Angestellten zahlen können. Finanziert würde das unter anderem durch eine vorgezogene Erhöhung der Tabaksteuer. Ausgezahlt würde das allerdings nicht an die Arbeitgeber für ihre zusätzlichen Kosten, sondern an die Regierung, weil sie so tolle Ideen hat.
Vorschläge, die tatsächlich echte Lösungen wären, werden entweder nicht genannt, oder ganz verschämt und klein am Schluss, wie beispielsweise die Gasförderung in Deutschland. Deutschland verfügt nämlich über Erdgasvorkommen, die theoretisch den Bedarf für etwa 20 Jahre decken könnten. Das wäre doch mal wirklich eine tolle Sache – schließlich braucht man ohnehin so viele Backup-Kraftwerke, um die Illusion aufrechterhalten zu können, dass man mit Sonne und Wind ein Industrieland befeuern könnte.



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Es gibt keine Umkehr, nicht nur, weil die falschen Leute, nämlich die mit sozialistischem Gedankengut und beladen mit einem übersteigerten Schuldkomplex für eine Katastrophe, die ihre Eltern und Großeltern zugelassen haben – nur die wenigsten haben die Gülle wirklich und tatsächlich unterstützt -, an die Macht gekommen sind, sondern weil diese Linie zum Allgemeingut bez. der Denk- und Verhaltensweise geworden ist. Ein Herakles könnte diesen Augiasstall nicht ausmisten, erst muss der Stall am eigenen Mist ersticken, dann kann man es mit mäßigen Erfolgsaussichten probieren. Es ist Deutschland! Ehemals und zeitweise das Land der Dichter und Denker, heute das Land der… Mehr
Zu diesem Thema empfehle diesen Artikel von Sonja van den Ende auf Strategic Culture, der genauestens beschreibt, dass die Kraftstoffkrise kein Versehen ist, sondern geplante, zielgerichtete Absicht.
https://strategic-culture.su/news/2026/04/06/how-oil-crisis-and-so-called-apocalypse-man-made/
Strategic Culture liefert sehr gute Einblicke in die Politik, die man sonst auf anderen Portalen nie bekommt. Sie werden deshalb in der EU häufig zensiert. Falls das der Fall ist, kann man entweder ein VPN verwenden oder im Browser das sog. „DNS über https“ bzw. „Sicheres DNS“ aktivieren: Einstellungen, dann nach „DNS“ suchen, unten auf „mehr“ und dann „Sicheres DNS verwenden“ und bei „DNS Anbieter auswählen“ z.B. „OpenDNS“ auswählen.
Die von Habeck versprochenen jährlichen Co² Ausgleichszahlungen für jeden Bürger sind damit endgültig vom Tisch. Die sollte eigentlich die Belastungen durch die Co² Abzocke für den Bürger Aufkommensneutral gestalten. Gut, der Habeck hat sich oft versprochen aber warum spricht niemand mehr darüber. Angestellte sollen von ihren Arbeitnehmern die 1000€ Prämie bekommen. Sind damit nur Angestellte gemeint oder alle Arbeitnehmer? Das ist ein gewaltiger Unterschied denn so können alle Angestellten im ÖD incl. Beamte den Obolus erhalten der gemeine Arbeitnehmer aber nicht. Rentner sind ja sowieso wie immer außen vor, die haben ja keine zusätzlichen Belastungen. Etwas Technisches kommt auch noch… Mehr
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“ (soll ein Zitat von Einstein sein).
Nach aktueller Umfrage fordert eine Mehrheit der Deutschen die Einführunge eines zeitlich befristeten Tempolimits (130 Autobahn / 80 Landstrasse). Das wird mit unseren Politikern aber nicht umsetzbar sein. Der Wille des Volkes zählt hier nicht. Warum auch? Ein niedrigerer Benzinverbrauch würde ja geringere Steuereinnahmen bedeuten. Tempolimit wird also nie im Leben kommen.
Die Hoffnung, dass in diesem Deppen-Zirkus in Berlin Vernunft einkehrt, ist vergeblich. Das links-grüne Bankrott-Kartell wird den Irrsinn der Energiewende weiter betreiben, bis auch der letzte Industriearbeitsplatz ins Ausland abgewandert ist. Eine Wählermehrheit im Land findet das immer noch ganz toll.
Der Startschuss war der 22. November 2005 als Angela Merkel zur Kanzlerin gemacht wurde.
Dieter Bohlen sinngemäß: „mach mal Bekloppten klar, dass sie bekloppt sind..“ Wir werden erst in den Genuss der verheerenden Auswirkungen von „Transformation“ und „Weltsozialamt“ kommen müssen. Bis dahin wählt das hinter der Fichte grasende Wahlschaf wieder und wieder seine unselugen “ Schäfer“.
Das ist doch nur noch peinlich. Da ist Merz wieder einmal den Sozialismusphantasien von Klingbeil gefolgt, mit Tabak- und Übergewinnsteuer einschließlich noch mehr Regulierung. Wer noch nicht völlig verblödet ist, dem muss doch klar sein, dass zwei Monate nach der armseligen Senkung der Mineralölsteuer um ein paar Cent die Spritpreise genau diese Senkung wieder aufgefressen haben (bestenfalls).
Eigentlich hätte unsere Fortschritts-Koalition ein Zeichen für die Energie- und Mobilitätswende setzen müssen. Sofortiges Fahrverbot für Benziner und Diesel. Da gäbe es auch keine Endpässe mehr beim Sprit. Die Leute wollen zum Umstieg gezwungen werden. Dieses Zeichen sollte man nutzen! Gar nicht zu Denken an CO2 und Auswirkung auf den Klimawandel.
Die dummen Deutschen sollen jetzt im Nebeneffekt zum Umstieg auf die völlig überteuerten elektrischen Kisten gezwungen werden,
Wir fahren unseren zuverlässigen Diesel PKW bis zuletzt. Wir lassen uns niemals zu etwas „zwingen“-schon gar nicht von durchgeknallten Klima verrückten